10.01.2007 - Bomber über Dresden - wie eine ganze Stadt den Tot fand
13. Februar 1945 – es ist etwa 21.30 Uhr, als plötzlich die Sirenen aufheulen – wieder einmal Fliegeralarm.
Es war noch nichts geschehen und doch herrscht ein entsetzliches Durcheinander auf den Straßen von Dresden. Menschen drängen sich dicht voller Panik an die Türen der Luftschutzkeller und schreien angsterfüllt durcheinander. Einige halten nach behinderten Menschen Ausschau, um ihnen in die Luftschutzkeller zu verhelfen, während in nächster Nähe die ersten Bomben fallen. Es setzt ein fürchterlicher Bombenhagel ein, welcher durch das Pfeifen und Heulen der herabfallenden Bomben begleitet wird. Es knallt und splittert entsetzlich – nach etwa 60 Minuten wurde es ruhig und man kann die Sirenen der Entwarnung hören, von denen wohl nur noch wenige in Betrieb sind. Viele Menschen verlassen augenblicklich ihre Keller und laufen auf die Straße, um sich das Ausmaß der Zerstörung anzusehen und den Verletzten Erste Hilfe zu leisten. Als sie sich umsehen, bietet sich ihnen ein grauenhaftes Bild – überall liegen verwundete Menschen die vor Schmerzen schreien, einige von ihnen haben abgerissene Gliedmaßen und Genitalien, aufgeschlitzte Leiber aus denen sich die Gedärme drängen – ein Meer aus Blut und Trümmer. - weiter

