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24.11.2006 - Trümmerfrauen in Berlin

Die Alliierten setzten ihre massiven Luftangriffe auf die deutsche Zivilbevölkerung in unverminderter Härte fort, obwohl es dazu keinen militärischen Sinn mehr gab. Nicht nur die ehemalige Reichshauptstadt (zerstört am 03.02.1945 mit über 20.000 Toten), sondern nahezu alle größeren Städte, so beispielsweise das schwer getroffene Magdeburg am 16./17.01.1945 oder das am 13/14.02.1945 bombardierte Dresden - welches überfüllt mit Flüchtlingen aus dem Osten war, wie auch Pforzheim am 23.02.1945, Essen am 11.03.1945, Dortmund am 12.03.1945, Nürnberg und Würzburg am 16.03.1945, Leipzig am 10.04.1945, Kiel und München am 25.04.1945, weiterhin Städte wie Paderborn, Münster, Potsdam und Hildesheim - lagen nach Kriegsende in Schutt und Trümmern. Es galt ca. 400 Millionen Kubikmeter Trümmer - alles in Eisenbahnwaggons verladen, würde das einen Güterzug von 160 000 km Länge bedeuten; also viermal um die Erde - zu beseitigen. Entrümmerung wurde notwendig und Wiederaufbau hieß zunächst einmal das Beseitigen der Trümmer. Dies war aber mit körperlich schwerer Arbeit verbunden und so stellte sich die Frage, wer diese Aufgabe zunächst übernimmt? Viele arbeitsfähige Männer waren während des Krieges gefallen, noch nicht aus der Gefangenschaft zurückgekehrt oder mit anderen „männertypischen“ Aufgaben beschäftigt. Der maskuline Anteil als Abrißexperten, Fuhrwerkbesitzer, Trümmerlok-Fahrer, Vorarbeiter, Chefs von Entrümmerungsfirmen oder ähnlichen hielt sich Grenzen. Die Hauptlast trugen die Frauen, junge wie alte. - weiter

 

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